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Wo ist denn...

nochmal mein Textbuch? Wie war mein Auftaktsatz in Szene 3 bei Stück XY? Mince alors, DEN Lidschatten für die Trixi in "50" kann ich nun wirk-lich nicht mehr nehmen, der bröselt ja schon... genau wie meine Stimme, die dringend neue Unterrichtseinheiten braucht. Es geht wieder los! Die Theatersaison 2012/13 hat begonnen. Am 29.8. schon mit "Alkohölle" in Haltern, gestern mit eben diesem Stück im supergenialen Jugendhaus der Stadt Borken vor insgesamt 360 tollen Jugendlichen. Am Samstag geht es weiter mit "50 oder die junge Kunst des Alterns" in Bochum. Kommt vorbei wenn ihr es noch nicht gesehen habt. Eine rasante, laute und trashige Komödie über Jugendwahn und Altersfeindlichkeit.

Live auf der Bühne ist für jeden Schauspieler Genuß pur (nun ja, für mich jedenfalls), aber nicht alles was zu einem freiberuflichen Darstellerdasein gehört, von daher rollt nun auch die übrigen Maschinerie an: Texte wiederholen, Kostüme und Requisiten reparieren, Veranstalter auf das eigene Angebot aufmerksam machen, sprich: die Werbetrommel rühren, tägliche Stimmübungen machen (ja, Sarah, ich höre auf mich zu räuspern, ich schwör!), andere Jobs nebenbei organisieren falls die Kunst brotlos sein sollte, Stücke (um)schreiben und netzwerken-netzwerken-netzwerken. Der Sommer tat gut, aber es ist auch schön, dass er vorbei ist, ich freu mich auf die theatralische Seite des Lebens. Backstage wie on stage. :)

Alkohölle - Schminken

2012 - Sommerpause

... so nennt sich das, wenn Theaterleute 5 Wochen am Stück keinen Auftritt haben und draußen die Sonne scheint. Man könnte "Sommerpause" mit Urlaub verwechseln, aber außer gelegentlichen Ausflügen ins Freibad wird sich der Holiday-Charakter in Grenzen halten. Stattdessen kribbelt es mir in den Fingern, neue Stücke zu konzipieren, alte Stücke zu optimieren und den Sommerflow als kreative Atempause zu nutzen. Und natürlich läuft die ganze Hintergrundarbeit weiter: Akquise, Stimmtraining, Requisitenwartung, Entwicklung von Workshopkonzepten, soziales Netzwerken... ab 29.8. geht es weiter mit der Herbstsaison, 1 Workshop und 21 Auftritte mit 4 verschiedenen Stücken stehen bis jetzt auf der Agenda, ich freu mich drauf!

Sommerpause

Mobbing

... ist ein hochaktuelles, gesellschaftsrelevantes Thema. Eigentlich zieht es sich durch alle Sparten, alle Schichten, alle Kontexte. Besonders brisant ist es aber sicherlich in Settings, die man schwer verlassen kann, wie dem schulischen Raum. Jugendliche, oft in heterogenen Gruppen im Klassenverband zusammengewürfelt, müssen ir-gend-wie miteinander auskommen. Jahrelang. Und das tun sie auch. Irgendwie. Manche haben's leicht, sie sind beliebt und haben gelernt, sich durchzusetzen. Andere berichten von ihrer Schulzeit als "der schlimmsten Zeit ihres Lebens". Ausgrenzung, Beleidigungen, öffentliches Gedisse als Alltagserfahrung an deutschen Schulen. Durch die Dimension des Internets erfährt Mobbing noch eine Verschärfung. Warum ich darüber schwadroniere? Weil "Mobbing" durch seine Alltagsrelevanz für Schüler ein wunderbares Thema für einen theaterpädagogischen Workshop abgibt. Hat Theatermacherin Beate Albrecht (www.theater-spiel.de) sich auch gedacht und am 1. Juli einen dementsprechenden Workshop an der Wittenener Pestlozzischule in der Klassenstufe 7/8 angeboten.Ich durfte assistieren und staunen. Staunen darüber wie kreativ, wie einfühlsam, wie leidenschaftlich die Schüler sich in das Thema hineinarbeiteten. Sie erfanden bunte Geschichten, setzten sie spielerisch in Schauspiel um und stellten innerhalb von 4 Stunden ein Theaterstück auf die Beine, das sie anderen Klassen vorführten. Die Presse war auch da und interviewte im Anschluss die stolzen und zufriedenen SchauspielerInnen, die Sätze sagten wie: "ich bin durch das Theater viel offener geworden" oder "Ich habe jetzt besser Zugang zu meinen Gefühlen." Ehrlich, wir haben ihnen das nicht vorgesagt. :) Es ist und bleibt Tatsache: Theater wirkt.

Sunny

"... yesterday my life was filled with rain. Sunny, you smiled at me and really eased the pain.", schmetterten wir gestern leidenschaftlich bei der Stimmfortbildung von *theaterspiel unter der fachkundigen Anleitung von Stimm- und Sprechtherapeutin Sarah Hartmann (rechts im Bild). Zuvor hatten wir das Vergnügen eine zweistündige Pilates-Einführung von Tänzerin und Schauspielerin Rolande Beugré zu erhalten. Wie immer, wenn ein knappes Dutzend Schauspieler unter sich ist, war es ein lautes, lustiges, lärmendes Miteinander. Also, solche Fortbildungen könnte ich öfter haben! :)

Stimmfortbildung

Mitten drin

sind wir. In der Havelland-Tournee mit dem sexualpädagogischen Stück "LiebeLove and the Sexperts". 9 Auftritte rocken wir rund um Berlin: Brieselang, Rathenow, Schönwalde Glien, Falkensee, ... Wir haben viel Spass miteinander und das Vergnügen, lauter herzliche VeranstalterInnen kennenzulernen. Toll! Hier mal ein Einblick in unsere Requisitenschlacht nach dem Auftritt. :)

LL-Requisiten

"Hatschi!"

hieß es wieder an diesem Dienstag im Familienzentrum St. Petri Vogelbruch in Arnsberg. Das Kindergartenstück über Schwangerschaft, Geburt und neue Geschwisterkinder fand diesmal statt vor Groß und Klein. Viele Eltern saßen im Publikum. Die Kleinen waren diesmal besonders unbändiger Natur. Zweimal musste die Raupe aus der Rolle gehen, um sich Gehör zu verschaffen. Spannend. Sowohl für die Zuschauer (die vermutlich noch nie ein Theater von innen gesehen hatten wie das siebenmalige Handygeklingel vermuten ließ) als auch für die Schauspieler ein Lernfeld. Die Kleinen waren aufgeweckt ("Du schwitzt ja!"- "Du wirst ein Schmetterling!") aber auch begeistert ("Nochmal! Nochmal!"). Besonders schön fand ich wie immer die Zusammenarbeit mit meinem wunderbaren Team Rahel (s.Foto, Stärkung vor dem Auftritt) und Peter sowie der äußerst sympathische Kontakt mit der wunderbar engagierten Leiterin des Famlienzentrums. Wir bedanken uns für Ihr Feedback und Ihre Gastfreundschaft, Frau Schüler!

Hatschi_5.6.12

Regieassistenz...

... die Zweite hatte ich gestern beim Family-Drehtag mit dem Lennardt+Lennardt-Comedytheater sowie Uli Klingel & Filmteam. Wieder viel gelernt über Hohlkehlen und Close up's und außerdem einen effizienten und äußerst vergnüglichen Tag mit diesem sympathischen Team verbracht. Schee war's! Jetzt geht's ab nach Hessen zum "Alkohölle"-Auftritt im pittoresken 30.000 Einwohner-Städtchen Rosbach. Damit wäre der Mai auch abgespielt...:)

Tourbus

Maria und Martha

... sind zwei Schwestern, die in der Bibel beschrieben werden als zwei gegensätzliche Formen, Beziehung zu Gott zu gestalten. Die eine macht und tut für ihn,  die andere verbringt Zeit mit ihm und genießt. Spannendes und daueraktuelles Thema, wie ich finde, wenn man versucht, einen christlichen Lebensweg einzuschlagen. Wieviel muss man "tun"? Jedenfalls: heute hatte ich das Vergnügen mit der entzückenden Britta Lennardt vom brilLe-Theater als Maria und Martha beim diesjährigen FeG-Konkress in Kassel auf der Bühne zu stehen. Es hat viel Spaß gemacht, spannende Begegnungen gebracht und on stage ordentlich gekracht. :) Hier ein kleiner Einblick: Maria und Martha vor dem großen Krach:

MariaundMartha

Ich hänge rum.

Und zwar überall in der Wittener Innenstadt. Ich lümmel mich an Mauern, fläze auf belebten Strassen, gegenüber von Supermärkten, Bushaltestellen, Autokreuzungen, egal... hauptsache, man sieht mich. Meine neue urbane Präsenz wird verursacht durch zahlreiche Sparkassenplakate, die quer durch das Wittener Zentrum tapeziert wurden und mich heftig feixend mit einer guten Freundin zeigen. Et voilà:

Sparkassenplakat

Sie sind das Ergebnis eines für mich sehr lehrreichen und spaßigen Fotoshootings im Herbst. Neben Veröffentlichungen im Jahreskalender und allerlei Broschüren der Sparkasse gibt's die von jungepartner gestaltete Werbekampagne nun auch in groß. Irgendwie cool so rumzuhängen. Ich bin übrigens die links. Falls mich jemand nicht erkennen sollte, tsts...

Euer F-Promi Jessi

Simultandolmetscher...

... für Gebärdensprache hatten wir gestern abend mit auf der Bühne, als wir "Alkohölle" im Essener Internat für gehörgeschädigte SchülerInnen spielen durften. Für uns Schauspieler änderte sich eigentlich nichts - es wurde uns versichert, dass wir nicht "langsamer" spielen müssten für die Übersetzung; natürlich haben wir es doch versucht, vielleicht auch mehr aus dem Impuls heraus, mal in die Ecke der Bühne zu schielen wie die Dolmetscher wohl "Devil's First Kiss" oder "Alkopops" übersetzen würden...:) Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich saß hinterher völlig euphorisiert im Tourbus und hab meine Teamkollegen genervt, WIE TOLL ich die Atmosphäre dort gefunden hätte, die Mitarbeiter, die Schüler, alle sehr entspannt und freundlich. Ich bedanke mich bei allen, ich hatte einen tollen Abend!

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