Verpackungen, Verpackungen, Verpackungen

… wohin das Auge blickt. Einerseits im Probenprozess auf der Suche nach einem geeigneten Bild für die Kinder, um ihnen den Verpackungswahn lustig rüberzubringen, sehe ich mich gleichzeitig konfrontiert mit dem Verpackungswahn der sich mir zeigt, indem ich Sachen eben FÜR dieses Stück kaufe. Da bestelle ich eine Tasche und eine Rolle GAFFA-Tape und geliefert kommen sie in einer Extraportion Karton ausgefüllt mit feinster Luftpolsterfolie. Hält mich aber nicht davon ab weiterzubestehen, die Argumente sind die allseits bekannten: keine Zeit, durch Einzelhandelsläden zu schlendern, dringend erforderliche Requisiten, spezielle Wünsche, die es im Laden nicht gibt usw. und so bestelle ich munter: Plastik-Perücken, Plastik-Requisiten, Kabel, Folien, Gummistiefel, etc.. Ich besänftige mein schlechtes Gewissen mit der inneren Gewissheit, dass das Stück langfristig mehr Nutzen denn Schaden bringt – der Zweck heiligt sozusagen die Mittel, soso – und es sowieso und überhaupt weit und breit keinen echt aussehenden Dekofisch gibt, man muss ihn wirklich in China bestellen… so, und jetzt höre ich auf zu schreiben, denn es wird ja immer schlimmer. (Aber genauso geht es uns doch, oder? Dieses permanente schlechte Gewissen, das Ideal in uns, das an unserem stressigen Alltag und der Infrastruktur scheitert und das erlösende kleine Stimmchen in uns: ach, dieses eine Mal… merkt doch keiner… geht doch nicht anders.)

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